Metakognitiv fundiertes Lehren und Lernen

In einer Zeit der Globalisierung und digitalen Transformation ist Wissen schnell veraltet. Menschen brauchen also mehr als Lerninhalte und Handlungsroutinen. Sie brauchen die entscheidende Fähigkeit, zu lernen, wie man lernt, das heißt: wie man Probleme selbstständig löst.

Genau das ist der Ansatz metakognitiv fundierten Lernens. Metakogniton beschreibt die Fähigkeit des Menschen, sein eigenes Denken wahrzunehmen und gezielt zu steuern.

Metakognitive Techniken unterstützen andere Weiterbildungskonzepte, indem sie das Lernen effektiver machen.

Was ist mekoFUN®?

mekoFUN® ist ein praxisnahes und wissenschaftlich fundiertes Qualifizierungsangebot der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Deutschland. Es hilft Lehrenden, die Kompetenzen, Selbstvertrauen und Fähigkeiten Ihrer Kursteilnehmer*innen zu stärken.

Die Qualifizierung versetzt Sie als Lehrende*r in die Lage, Ihre Kurse metakognitiv fundiert zu gestalten. Mit erfolgreicher Teilnahme an der Qualifizierung wird das Zertifikat “Lehrkraft mekoFUN®” erworben.

Für welche Lernenden ist mekoFUN® geeignet?

In mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten wurde nachgewiesen, dass alle Lernenden mit mekoFUN® einen erheblichen Leistungsgewinn erzielen, egal welche Bildungsvoraussetzungen sie mitbrachten. Metakognitiv fundiertes Lernen ist aber besonders für Lernende mit biografisch bedingten Lernblockaden empfehlenswert, weil

  • deren Lernschwächen auch aus dem Fehlen geeigneter Denk- und Lernstrategien resultieren,
  • erst metakognitiv fundiertes Lernen stabile und dabei überschaubare Grundlagen für die systematische Herangehensweise an Lernaufgaben zur Verfügung stellt und
  • damit längerfristig Lernzuversicht generiert wird.

Stabile Lernzuversicht ist ein wirksames Gegengewicht gegen die fatale Tendenz, das Lernen vorzeitig abzubrechen. mekoFUN® kann damit ungünstige Lernbiografien positiv verändern.